Immer auch ein wenig...

„Charlotte Salomon“, die auf dem Tagebuch in Bildern „Leben? oder Theater?“ der Malerin basierende Oper von Marc-André Dalbavie erzählt vom Aufbäumen gegen die Vernichtung. Das Libretto dazu schrieb die deutsch-jüdische Autorin Barbara Honigmann. Ein Gespräch über einzigartige...

Die Kunst zu überleb...

Marko Feingold hat das Unfassbare erlebt und über das Unbeschreibliche ein Buch geschrieben. Feigold war nicht nur der erste Österreicher in Auschwitz – zu einer Zeit, als es noch keine Gaskammern gab, sondern man die Häftlinge, wenn sie zu schwach zum Arbeiten waren, mit bloßen Händen...

„Nicht alles darf ic...

Karl Markus Gauß empört sich. Und er tut es zu unser aller Vorteil. In seinen Büchern, Essays und Reportagen, forscht der Salzburger unbeirrbar nach den Wurzeln, die wir vergessen haben, und den Rändern, die wir gerne ausblenden. Ein Gespräch über familiäre Phantomschmerzen, armutsfreie...

Kurz vor dem großen ...

„Hallo, hört ihr euch eigentlich zu?“ fragt uns der Schriftsteller und Polit-Aktivist Ilja Trojanow. Ein Gespräch über Sicherheitswahn, dekadenten Zeitgeist und die Lust am Genozid. In seinem Essay „Der überflüssige Mensch“ beschäftigt sich Ilja Trojanow mit der Entwertung des...

GEORG KREISLER ̵...

In Leben und Werk hat Georg Kreisler die Unangepasstheit zum Prinzip erhoben und wahrscheinlich war und ist er deshalb Österreichs einzig lebender Anarchist von künstlerischem Weltrang. Er sei „ein Könner und Kauz zugleich“ und er sei „von sublimer Verspieltheit“, schrieb Hans...

Lachen aus Verzweiflung

Dimitré Dinev ist bei den Salzburger Festspielen heuer Dichter zu Gast. Der gebürtige Bulgare lernte Österreich im Flüchtlingslager Traiskirchen von ganz unten kennen. Seine Waffe ist die Komik und genau deshalb ist er heute obenauf. „Woher kommen Sie?“ lautet eine der ersten Fragen wohl jedes Deutschkurses. „Aus der Not“, antwortet der bulgarische Einwanderer Jakob, eine von Dimitré Dinevs Figuren. Auch Dimitré Dinev kommt aus Bulgarien und auch er kam aus der Not hierher. Vor nunmehr achtzehn Jahre emigrierte er aus Bugarien. Reden will er eigentlich nicht darüber, einfach weil er die Geschichte schon tausend Mal erzählt...